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Magdalena Putzer
BARF-Ernährungsberatung

BARF?

WAS IST BARF?

B.A.R.F. – wofür steht diese Abkürzung eigentlich? Im englischsprachigen Raum assoziiert man damit „Bones and raw food“, bei uns steht BARF für „Biologisch artgerechtes Rohes Futter“. In unseren Wortschatz gebracht hat Swanie Simon dieses Akronym.

Tierbesitzer die „Barfen“ möchten, entscheiden sich für ein Modell der Rohfütterung. Es wird in Rücksichtnahme auf die individuellen Bedürfnisse des Tieres roh, frisch und ohne Beigabe von Fertigfuttermitteln ernährt. Dabei orientiert man sich an einem potentiellen Beutetier und versorgt so den Hund/ die Katze mit allen Nahrungsbestandteilen die eine ausgewogene Ernährung ausmachen.

Dazu zählen neben Muskelfleisch, Innerein, Knochen auch vegetarische Komponenten. Besonders zu beachten sind die Qualität, die Frische und der Fettgehalt. Ein hochwertiges Öl und einige wenige Zusätze runden das perfekte Menü für Ihr Haustier ab.

WAHR ODER FALSCH?

Kann ich mein Tier krank „barfen“?

Nein! Denn wenn Sie barfen dann haben Sie sich für ein gewisses Ernährungsmodell entschieden und kennen die Regeln. Wenn Sie aber einfach drauf los füttern und ohne Vorkenntnisse allerlei Rohes in den Napf geben ohne über die Bedürfnisse des Tieres informiert zu sein können Sie damit dafür sorgen, dass Ihr Tier Mangelerscheinungen bekommt oder auch einen Überschuss an gewissen Nährstoffen erhält, was ebenso ungesund ist. Sein Tier zu füttern ist keine Wissenschaft, ein paar Regeln sind aber unerlässlich und ich freue mich Ihnen diese leicht verständlich näher zu bringen. Ein Plan, erstellt durch einen Ernährungsberater, ist gerade am Anfang unerlässlich.

Darf mein Tier wirklich Knochen fressen?

Ja, das dürfen sie. Jedoch nicht alle Knochen. Es gibt viele Knochen die auf der absoluten „No-Go“ Liste stehen – wurde ein Knochen in irgendeiner Art und Weise erhitzt darf er nicht mehr verfüttert werde da er splittern kann. Für manche Tiere ist es ratsam gewolfte Knochen zu wählen, manche brauchen viele kleine Portionen, etc. etc. – wir finden das perfekte Menü für Ihren Vierbeiner!

Ist rohes Fleisch nicht unhygienisch?

Natürlich sollte man gewissen Hygienemaßnahmen beachten, ebenso wenn wir Fleisch oder Fisch für uns zubereiten. 
Bakterien, vor allem Salmonellen, werden oft gefürchtet sind aber für unsere Tiere ein sehr überschaubares Risiko. 
Dass unsere Tiere in Kontakt mit Parasiten kommen ist bei jedem Spaziergang möglich, die Ansteckungsgefahr über die Nahrung hingegen ist sehr gering. Gegen die starke Magensäure unserer Tiere haben Schadstoffe nicht viel zu melden.
In manchen Einzelfällen empfiehlt es sich das Futtermittel einige Zeit einzufrieren.

Macht rohes Fleisch mein Tier aggressiv?

Nein, das ist ein Märchen das sich auf manchen Gassi-Wiesen nach wie vor hält und überhaupt nicht nachzuweisen ist.

Nicht jedes Tier sollte man Barfen

Ja, das stimmt. Es gibt Krankheiten bei denen es dem Tier besser bekommt z.B. gekochte Kost zu fressen. Auch hier gilt: die individuellen Bedürfnisse sind wichtig! Die  breite Masse unserer Haustiere wird mit artgerechtem rohem Futter aber optimal versorgt.

Roh zu füttern kostet viel mehr als Fertigfutter

Ebenso wie beim Fertigfutter kann man teurer oder sparsamer einkaufen. Kauft man bei ausgewählten Onlineshops und regional nach Möglichkeit wird man am Ende des Tages vermutlich sogar weniger ausgeben als für ein als hochwertig angepriesenes Fertigfutter. 

Fertigfutter

Auch die Futtermittelindustrie ist daran interessiert, das immer stärker werdende Bewusstsein von Tierhaltern ihre Haustiere möglichst gesund zu ernähren, zu bedienen. Viele „Deluxe Linien“ die momentan auf dem Markt boomen unterscheiden sich aber nur unwesentlich von den Standard- Futtersorten.
Viele „Barfer“ verteufeln Fertigfutter – ich möchte Sie hier nicht überzeugen dass jedes Fertigfutter schlecht ist, ich möchte Sie davon überzeugen dass frisches Futter einfach besser ist.
Es ist aber ein Faktum, dass ein großer Teil der Fertigfutter am Markt nachweislich äußerst schlecht in ihrer Zusammensetzung sind und Allergien und viele internistische und auch orthopädische Krankheiten begünstigen.

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Magdalena Putzer
Sie erreichen mich telefonisch unter +43 (0)650/52 72 575
oder per E-Mail an ta.retarebfrab@ofni

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