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Magdalena Putzer
BARF-Ernährungsberatung

Blog

Veröffentlich am 23.05.2017

Füttern in der Urlaubszeit

Wenn man sich dazu entscheidet eine Reise mit seinem Hund anzutreten bedarf das einiger organisatorischer Überlegungen. Ist das Urlaubsland geeignet? Wie kommen wir stressfrei dort hin? Darf mein Hund mit ins Hotel und die Restaurants? Braucht er einen Maulkorb? Ist alles im Impfpass eingetragen? Wurde die nötige Parasitenprophylaxe verabreicht?,… etc.

Alles Dinge, die man gut schon im Vorhinein in Erfahrung bringen bzw. erledigen kann. 

Im Urlaubsparadies angekommen knurrt aber schnell der Magen und der Hunger muss gestillt werden. Handelt es sich um einen Kurzurlaub können die vorbereiteten Mahlzeiten meist gut mitgenommen werden. Vorab sollte man sich aber informieren ob es erlaubt ist Fleisch mit über die Grenze zu nehmen. Wenn ja, dann muss auch jetzt das Fleisch aus der Vakuum Verpackung genommen werden bevor es auftaut. Kühlakkus, Styropor, Luftpolsterfolie und weitere isolierende Materialen halten das Fleisch länger kühl. Hat man die Möglichkeit mit einer Kühlbox anzureisen und den Urlaub im eigenen Wohnmobil oder in einem Appartement mit Gefrierschrank zu verbringen ist es meist relativ unkompliziert die Portionen mitzunehmen. Kühlboxen mit Stromanschluss sind hier sehr hilfreich. Im Winter ist ein Balkon ein wunderbarer Kühlschrank Ersatz. Sind diese Variante aber nicht möglich oder hat man zu viele hungrige Mäuler mit um alles zu verstauen wird es schon schwieriger. 

In den meisten Urlaubsdomizilen ist möglich im Supermarkt oder der örtlichen Metzgerei Fleisch zu kaufen, nicht selten wird man aber beim Bezahlen der Rechnung große Augen machen. In einigen Ländern ist Fleisch deutlich teurer als in Österreich oder Deutschland. Wenn man die ersten Tage mit mitgebrachter Kost überbrücken kann ist es aber für viele Tierbesitzer durchaus zumutbar für wenige Tage regional einzukaufen.

Wichtig ist, dass man sich bewusst macht, dass ein abwechslungsreich ernährter erwachsener Hund keine Mangelerscheinungen bekommt wenn er mal 2 Wochen etwas weniger vielseitig gefüttert wird. 

Eine Möglichkeit wäre im Urlaub auf Fertig-Mixe zurück zu greifen. (Wieso das im Alltag nicht zu empfehlen ist können Sie in meinem BLOG unter „Fertig-BARF - was steckt dahinter?“ nachlesen) 

Für diese kurze Zeit braucht Ihr gesunder Hund auch keine Zusätze. (Welche er überhaupt braucht lesen Sie in meinem BLOG „Welche Zusätze braucht mein Hund“) Statt frischem Gemüse bieten sich Babybrei Gemüsegläschen oder Flocken an. 

 

Natürlich gibt es auch eine große Auswahl an nicht rohen Futtermitteln. 

Trockenfutter empfehle ich auch für kurze Zeit nicht, Feuchtfutter ist aber für einige Hunde durchaus eine Alternative, sofern es nicht anders geht.  Bei Dosen ist der große Platzbedarf sowie die großen Mengen an Müll abschreckend. Alternativ dazu gibt es einige Anbieter die Feuchtfutter-Würste verkaufen. Reinfleischdosen in Kombination mit eingeweichtes Gemüseflocken sind eine relativ gut vertragende „Fertig“-Mahlzeit.Weiters gibt es Trockenfleisch, das durch Aufquellen mit Wasser und Zugeben weiterer Komponenten eine sättigende Ration ergibt. 

Es lohnt sich hier vorab einige Anbieter zu vergleichen, die Inhaltsstoffe genau zu betrachten und die Zusammensetzung im Blick zu behalten.

Wenn Sie sich entscheiden Ihrem Hund für die Urlaubszeit eine möglichst hochwertiges Alternative zum BARF zu geben so empfiehlt es sich vorab Zuhause einen Probedurchgang zu starten. Die Umstellung kann bei einem sensiblen Hund durchaus zu Durchfall führen, und es gibt bestimmt schönere Urlaubserinnerungen als stündliches nach Draußen laufen mit dem von Bauchweh geplagten Hund. 

 

Abschließend möchte ich noch zu Bedenken geben, dass viele Reisen für unsere Vierbeiner eher eine Belastung als eine Bereicherung sind. Wählt man jedoch einen geeigneten Ort aus, so wird man wunderschöne unvergessliche Abenteuer erleben.

 

Ich wünsche Ihnen und Ihrem Hund eine schöne Urlaubszeit!

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Magdalena Putzer
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